2025 Florida und Georgia im Mai

Von Florida nach Georgia und wieder zurück nach Florida

Tag 08 - Dienstag - 06.05.25 - Auf dem Riverwalk in Savannah

Guten Morgen,

 

Heute wollen wir zum Riverwalk in Savannah, aber bevor wir zum Auto kommen, bietet sich uns der Anblick auf eine unendlich lange LKW-Schlange - ein riesiges Verkehrsaufkommen hier direkt vor unserem Hotel an der Main Street. Hier in der Main Street befindet sich der Hauptsitz der Georgia Ports Authority und hier ist der Standort des größten Seeterminals des Port of Savannah. Wir können nur mutmaßen, dass sich diese ganzen Trucks auf dem Weg zur Abholung von Waggons befinden, die von einem oder mehreren Schiffen entladen werden. Wir verzichten darauf uns in die Schlange einzureihen, um Einzelheiten zu erhaschen.

Wir haben dieses Hotel absichtlich ausgewählt, da die Verbindung zu dem nördlichen Historic District von Savannah in ca 13 Minuten zu erreichen ist und außerdem müssen wir in die entgegenge Richtung fahren. Gebucht, gesagt und getan….

Savannah, ist eine Küstenstadt in Georgia, die von South Carolina durch den Savannah River getrennt ist. Sie ist bekannt für gepflegte Parks, Pferdekutschen und die Antebellum-Architektur («ante bellum» = «vor dem Krieg» das bezieht sich auf den Bürgerkrieg, in dem die Nordstaaten siegten und das Ende der Sklaverei in den Südstaaten durchsetzten) Das historische Viertel ist von gepflasterten Plätzen und Parks mit Eichen geprägt, die mit spanischem Moos behangen sind.

Zuerst fahren wir zum Gingerbread House. Dieses wundervolle Haus wurde 1899 von Cord Asendorf im Stil der Dampfschiff-Gotik erbaut und gilt als eines der schönsten Beispiele dieser Architektur. Heute ist das „Gingerbread House” einer der führenden Veranstaltungsorte in Savannah und wird für Events (Hochzeiten etc.) oder auch Übernachtungen genutzt.

Wir befinden uns hier im viktorianische Bezirk, der im späten 19. Jahrhundert nach dem Bürgerkrieg entstand und können noch eine Reihe von aufwendigen Häusern im viktorianischen und Queen Anne-Stil bewundern. Diese Architektur spiegelt den Wohlstand der späten 1800er Jahre wider. Die Häuser zeichnen sich durch aufwändige Holzarbeiten, Türmchen und bunte Fassaden aus – ein Zeichen des Goldenen Zeitalters in Savannah.

Um in das von Rolf vorausgewählte Parkhaus zu kommen fahren wir vom Victorian District am South Historic District mit dem Forsythe Park vorbei, dort steht der berühmteste Brunnen der Stadt - er wurde 1858 nach dem Vorbild der Springbrunnen auf der Place de la Concorde in Paris errichtet. Da wir im Stau stehen und einen Blick darauf werfen können und uns der Menschenansammlung bewußt werden, entscheiden wir kurzfristig diesen Brunnen nicht näher bewundern und fotografieren zu wollen. An ruhigeren Tagen heißt es, sind nur die Einheimischen mit ihren Hunden unterwegs und Leseratten, die es sich evtl in einer Hängematte gemütlich gemacht haben, oder Kunststudenten, die von einer nahe gelegenen Bank aus ihre Umgebung skizzieren. Die majestätische Größe von 30 Hektar läßt da viel Spielraum zu.

Die Whitaker Street Parking Garage ist unser Ziel und wir fotografieren mal lieber, wo wir geparkt haben, damit sich die spätere Sucherei in Grenzen hält.

Dann starten wir unsere Erkundungstour zum und auf dem Riverwalk und den weiter hinten liegenden Straßen, wo sich alt und neu im wahrsten Sinne des Wortes trifft.

 

 

Wir überqueren die Baystreet und folgen dem Factors Walk. Der Factors Walk ist eine historische Straße, zwischen Bay Street und River Street. Sie ist bekannt für ihre roten Backsteingebäude aus dem 19. Jahrhundert. Von der Bay Street führen kopfsteingepflasterte Rampen die Steilküste hinunter zur River Street. Hiervon habe ich leider kein Foto, weil ich zusehr damit beschäftigt war auf meine Füße zu achten und meine Schritte gezielt zu setzen. Altes rötlich, gelbes Kopfsteinpflaster, mit dem Auto sicher kein Problem, aber zu Fuß die reinste Akrobatik.

In den ehemaligen Lagerhäusern, war auch die Baumwollbörse untergebracht doch dazu später mehr. Heute befinden sich hier Geschäfte, Restaurants und historische Hotels.

 

 

Am Ende der Barnard Street überqueren wir die Riverstreet und kommen zu dem Savannah Steamship Memorial Water Fountain.

 

Diese Gedenkstätte erinnert an das erste Dampfschiff, das dank der Vision von William Scarbrough Geschichte schrieb. Es lief am 22. Mai 1819 von diesem Hafen aus und erreichte Liverpool 27 Tage später, damit war der Atlantik überquert.

Dahinter beginnt der “Riverwalk”, zur rechten Seite liegen Schiffe und zur linken Seite, der wir uns zuwenden, geht es zum Plant Riverside District. Unzählige Restaurants oder Bistros laden zum Verweilen ein und viele Geschäfte zum einkaufen von allerlei Dingen.

Savannahs erstes modernes Kraftwerk,

die Riverside Power Plant 1912 erbaut,

wurde inwischen zu einem Wahrzeichen der Riverfront.

 

 

Der Martin Luther King, Jr. Park, ist der erste Park in Savannah, der dem Vermächtnis von Dr. King gewidmet ist. Die Kessler Collection und die Georgia Power Foundation, sowie die Stadt Savannah haben den Bau unterstützt.

 

 

 

 

 

 

 

Die Salzburg Terrace mit dieser Statue als Mittelpunkt, ist ein beliebter Veranstaltungsort (Tagungen etc.) im Freien im Plant Riverside District mit einem malerischen Blick auf den Savannah River.

 

 

 

 

 

 

 

Die historische Savannah River Street verläuft hinter dieser Reihe von Lokalitäten, es ist auch wieder eine kopfsteingepflasterte Straße, die mit ihren malerischen Fassaden zum flanieren einläd. Die River Street kann man über mehrere historische Treppen erreichen.

Irgendwie müssen wir uns jetzt aber erst einmal stärken und laufen wieder runter zum Riverwalk (diesmal aber nicht über die Treppen), dort hatten wir nämlich einen Kaffee-Ausschank, den wir schon lange kennen, gesehen.

Hier kann man gemütlich draußen sitzen und Schiffe gucken

Die “Georgia Queen” tut uns den Gefallen und fährt in voller Pracht vorbei

Irgendwann machen wir uns dann auf den Rückweg zur Parkgarage und kommen noch an der einstigen Savannah Cotton Exchange vorbei.

 

Die Savannah Cotton Exchange ist ein Bau aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Hier war der wichtigste Ort für den Baumwollhandel, hier wurden die Preise festgesetzt. Die Cotton Exchange diente als Drehscheibe für Baumwollmakler und Pflanzer, die als „King Cotton Factors“ bekannt waren und Einfluß auf die Exportpreise hatten. Das Gebäude wird heute als Freimaurerloge und Handelskammer von Savannah genutzt.

Kurz bevor wir die Parkgarage erreichen, haben wir Glück und sehen eine der Pferdekutschen.

Das war ein langer, wunderschöner Tag, wir essen nochmal bei Seafood Shack und fahren zurück ins Hotel.

 

Gute Nacht !

Route : Auf dem Riverwalk in Savannah
Unterkunft :

Baymont by Wyndham Savannah / Garden City

Main Street