Guten Morgen,
Heute verlassen wir Savannah mit dem Gedanken vielleicht irgendwann einmal wieder hierher zu kommen, obwohl die Aussprache hier etwas gewöhnungsbedürftig ist….. aber darüber hatte ich bereits berichtet. Die Gegend ist wunderschön und erinnert mich an so einige Romane, die ich gelesen und Filme die ich gesehen habe. Kennt jemand den Film “der Gesang der Flusskrebse”? Man fühlt sich mittendrin, obwohl diese Handlung in North Carolina angesiedelt ist. North Carolina grenzt im Süden an South Carolina und Georgia.
Es wird ein langer Fahr-Tag und so beschließen wir kurzfristig, den Besuch des Providence Canyon zu streichen, da wir bis dort schon knapp 5 Stunden unterwegs wären, dann Canyon zu Fuß erkunden (wie lange?) Danach zum übernachten nach Valdosta, noch einmal gut 2,5 Stunden Autofahrt – oh nein, da kann man ja nichts richtig genießen.
Es war nur erstmal eine Idee, bei der Planung – man unterschätzt wirklich die Entfernungen -
also ändern wir unser Vorhaben und fahren mehr oder weniger direkt nach Valdosta.
Von Savannah aus, kann man mit einem kleinen Umweg nach ca 1,5 Stunden den Okefenokee, einen Swamp Park erreichen und da wir schon viele Jahre nicht dort gewesen sind, schauen wir mal wieviel sich verändert hat.
Das war wirklich eine gute Idee…. Denn unterwegs fängt es wieder einmal an zu regnen und wie wir recherchiert haben, sind die Wege nach Regen im Canyon dann total glitschig und matschig.
Also haben wir eine gute spontane Entscheidung getroffen.
In diesem Sumpfgebiet leben 39 Fisch-, 37 Amphibien-,
64 Reptilien-, 234 Vogel- und 50 Säugetierarten
und es wachsen über 620 Pflanzenarten
Wir kommen nach einiger Zeit ohne Regen oder Spuren davon im Okefenokee an und sind erstaunt, was sich hier alles verändert hat. Wäre ja auch ein Wunder, wenn nicht. Hier kann man Bootstouren sowie geführte Bootstouren buchen, mit einem Bähnchen fahren, Paddelboote mieten, Ausstellung(en) besuchen, Fahrräder mieten, ausgedehnte Ausflüge mit Übernachtungen erleben.
Oskar der älteste Ally, der uns vor ca 30 Jahren sofort ins Auge gefallen ist, liegt nicht mehr am Eingang zum Park. Wie wir später erfahren, lebt er seit einigen Jahren nicht mehr, man hat ihn irgendwann leblos gefunden. Aber er hat würdige Vertreter, keine Frage.
Sie haben alle die Möglichkeit die Wege auf denen die Besucher den Park erkunden, zu erreichen. Da alle Tiere in diesem Park regelmäßig gefüttert werden, nehmen wir mal an, dass keine Gefahr droht. Wenn natürlich einer von “draußen” den Weg hierher findet und gerade Hunger hat…… Uijjjj – wegrennen bringt jedoch nix.
Erst grinst er einen an, dann tut er so als ob er schläfrig und gelangweilt ist,
gähnt - und schätzt dabei eigentlich nur ab,
ob dieser Mensch mit der Kamera
in einem oder zwei Bissen verschlungen werden kann.
In einer kleinen "Ausstellung" kann man
ein paar wenige Babies von Allies
und Schlangen ansehen,
bis sie ins Freie dürfen
und sich selbst behaupten müssen.
Man kann auf Stegen entlang gehen und rechts und links, wenn man genau hinschaut ein paar Exoten entdecken,
Wir freuen uns, dass die Sonne scheint und wir hier gemütlich ein paar Fotos machen können. Moskitos gibts genug und sie finden viel Freude an uns. Ist ja klar, Sumpfgebiet und warm, da gibts so einiges an kleinen "Biestern".
Nach ein paar Stunden im Okefenokee mit zufriedenstellender Fotoausbeute, fahren wir
weiter nach Valdosta und haben wieder Regen.
Aber wird freuen uns bereits auf das Texas Road House,
was wir von anderen Bundesstaaten kennen und lassen
den Regen, Regen sein.
Bald klart der Himmel auf und wir erreichen unser
Hotel in Valdosta, was wollen wir mehr ?
Wir können das Texas Road House sogar fußläufig in 3 Minuten erreichen und das will hierzulande was heißen.
Der Parkplatz vor dem Roadhouse
ist noch ganz schön gefüllt,
als wir unseren langen Weg
von 3 Minuten zum Hotel antreten.
Zurück im Hotel laden wir nur noch die Fotos runter......
Gute Nacht !
Route | : | von Savannah über Okefenokee nach Valdosta |
Unterkunft | : | Wingate by Wyndham / Valdosta |